Bestehende Technik und weiteren Ausbau einbeziehen
Stromnutzung und zusätzliche Energietechnik
Für die Einordnung Ihres Photovoltaik-Projekts in Uelzen lohnt der Blick auf die einzelnen Verbraucher. Eine Darstellung des Leistungsbedarfs über die Zeit macht den Verlauf der Nutzung im betrachteten Betrieb sichtbar. Die Gesamtenergiemenge enthält diese zeitliche Verteilung ebenfalls, stellt die einzelnen Abschnitte und deren unterschiedliche Anforderungen aber nicht gesondert dar. Ein Betrieb kann eine regelmäßige Grundlast und zusätzliche zeitweilige Lasten haben. Der Verlauf zeigt beide Anteile, obwohl die Jahresmenge sie zusammenfasst. Eine zeitliche Darstellung enthält nur die Informationen ihrer erfassten Intervalle und der dazugehörigen Mittelung. Beim Lesen zählt deshalb, welche Veränderungen zwischen den gezeigten Werten möglicherweise in einer Zusammenfassung aufgehen und nicht einzeln erscheinen. Gleiche Wochentage müssen im Verlauf eines Jahres nicht denselben Bedarf haben. Die beobachtete Auslastung ergänzt deshalb die Einordnung eines ausgewählten Abschnitts der Verbrauchsdaten und beschreibt den konkreten betrieblichen Ablauf, auf den sich diese aufgezeichneten Werte beziehen. Beschreiben Sie die gemessene Nutzung und eine vorgesehene Veränderung getrennt. So zeigt der Vergleich, welcher zusätzliche Bedarf aus der Planung und welcher aus Beobachtungen stammt. Für einen gedachten Vergleich steht ein Gerät vormittags still und kommt erst abends zum Einsatz. Seine Aufgabe kann unverändert bleiben, während der Bedarf in andere Stunden als die Solarerzeugung fällt.
Ein Speicherwunsch umfasst mehr als die Angabe einer Kapazität. Kilowattstunden beschreiben den Energieinhalt eines betrachteten Batteriesystems. Seine Zuordnung zum nutzbaren Speicherinhalt ergänzt die davon getrennte Betrachtung der Aufnahme- und Abgabeleistung. Für einen Speicher zählen neben der Kapazität die möglichen Aufnahme- und Abgabeleistungen. Die in Kilowatt beschriebene Eigenschaft betrifft einen anderen Zusammenhang als die gesamte Energiemenge. Bei konstant angenommener Leistung ergibt Energie geteilt durch Leistung eine rechnerische Dauer. Diese Beziehung erläutert die Einheiten und beschreibt noch keinen vollständigen realen Speicherbetrieb. Ein Betrieb kann mehrere Ziele ansprechen, etwa spätere Energienutzung und Unterstützung bei Lastspitzen. Die Beschreibung hält diese Ziele einzeln erkennbar und führt ihre Anforderungen zusammen. Zur Veranschaulichung liefern 180 kWh nutzbare Energie bei konstanten 30 kW ohne weitere Verluste rechnerisch sechs Stunden. Die Werte gehören zu einem gedachten Vergleich, nicht zu angebotener Technik. Im Betrieb wirken Energiebedarf und technische Möglichkeiten zusammen. Welche Abgabe tatsächlich nutzbar ist, erhält daher einen Bezug zur Ausstattung, zu ihren Betriebsbedingungen und zu den dabei auftretenden Verlusten, zusätzlich zur idealisierten Erklärung von Energiemenge, Leistung und Dauer.
Ladebedarf und weiteren Ausbau betrachten
Laden und Photovoltaik-Erzeugung treffen auf den Tagesablauf des Fuhrparks. Ein Anschluss dient einem konkreten Bedarf. Die Einsätze der dort abgestellten Fahrzeuge erklären deren Energiebedarf deshalb genauer als die bloße Anschlusszahl. Lange und kurze Aufenthalte eröffnen unterschiedliche Zeiträume zum Laden. Für die Einordnung gehört deshalb die nächste geplante Fahrt neben die zusätzliche Energiemenge des Fahrzeugs. Das Fahrzeug muss für eine direkte Ladung während der Erzeugung verfügbar sein. Die nutzbaren Stunden ergeben sich aus seinem Aufenthalt und den betrieblichen Anschlussmöglichkeiten. Mehrere Fahrzeuge können dieselben Stunden für ihren Energiebedarf benötigen. Solche Überschneidungen gehören neben der Energiemenge und den einzelnen Abfahrtterminen zum Bild der Ladeaufgabe. Ein Beispiel lediglich zur Erklärung nimmt 40 kWh und acht Stunden an. Die verlustfreie Durchschnittsrechnung ergibt 5 kW; ein kürzeres Zeitfenster würde für dieselbe Energie einen höheren Mittelwert verlangen. Eine Zeitrechnung veranschaulicht zunächst die durchschnittliche Leistung der Energieaufgabe unter den genannten Annahmen. Die reale Übertragung hängt zusätzlich mit den Möglichkeiten der beteiligten Technik und ihrer verfügbaren Versorgung zusammen und kann während des Ladevorgangs einen anderen Verlauf haben.
Für weitere Bauabschnitte ist die bestehende Anlage der technische Ausgangspunkt. Ein Photovoltaik-Ausbau kann die bisherige Modulfläche ergänzen. Die dadurch veränderte Erzeugung gehört zum technischen Aufbau der Bestandsanlage und beschreibt mehr als eine weitere Fläche. Im Anlagenaufbau liegt die Stromumwandlung beim Wechselrichter. Er macht aus dem Modul-Gleichstrom Wechselstrom. Vorhandene Ausstattung und geplante Ergänzung gehören gemeinsam zur Betrachtung. Ihre Eigenschaften sind Grundlage der weiteren Beurteilung des Anlagenaufbaus. Zum Endausbau gehören auch Zwischenphasen. Die Beschreibung zeigt für jede Phase die bereits vorgesehenen Anlagenteile und Verbraucher während dieses Zeitraums. Der berechnete Ertrag bezieht sich auf die verwendeten Modellannahmen. Änderungen an Standortbezug, Modulorientierung oder Verlustansatz können deshalb auch das Ergebnis der Rechnung verändern. Die verwendeten Annahmen begrenzen den Inhalt einer Ertragsprognose für den jeweils beschriebenen Entwurf. Die Rechnung ist daher eine andere Grundlage als die spätere Messung der tatsächlichen Stromerzeugung, die sich auf den wirklichen Betrieb einer Anlage bezieht.