Bestehende Technik und weiteren Ausbau einbeziehen
Stromnutzung und zusätzliche Energietechnik
Für die Einordnung Ihres Photovoltaik-Projekts in Plauen lohnt der Blick auf die einzelnen Verbraucher. Im zeitlichen Lastverlauf steht die jeweils benötigte Leistung im Mittelpunkt. Die Darstellung ergänzt damit die gesamte Energiemenge des betrachteten Zeitraums um ihren Ablauf und macht die einzelnen Phasen innerhalb dieser gemeinsamen Verbrauchsmenge erkennbar. Mehrere nacheinander laufende Geräte bilden einen anderen Verlauf als dieselben Geräte bei gemeinsamer Nutzung. Die Energiemenge allein zeigt diese zeitliche Verteilung noch nicht. Die Dauer der dargestellten Intervalle verbindet Messwerte und Tätigkeit. Sie macht verständlich, ob eine Kurve einzelne Änderungen im Ablauf zeigt oder mehrere Nutzungen bereits zu größeren Abschnitten zusammenfasst, die diese Änderungen nur gemeinsam enthalten. Wiederkehrende Wochenabläufe und längere Unterbrechungen können verschieden aussehen. Ihre Verteilung über das Jahr ist eine zusätzliche Information neben dem Verlauf eines normalen Arbeitstags und erklärt den Kalenderbezug der jeweils betrachteten betrieblichen Stromnutzung genauer. Zwischen heutigem Betrieb und Ausbauziel können mehrere Zustände liegen. Die Betrachtung unterscheidet deshalb vorhandene Messungen von Annahmen, die erst für einen geplanten Abschnitt gelten. Als gedachter Fall nutzt eine Werkstatt dieselben Geräte an fünf kurzen oder an drei längeren Tagen. Die Wochenmenge könnte ähnlich sein, während die Stunden mit Strombedarf anders verteilt wären.
Bei einem zusätzlichen Speicher stehen Energiemenge und Leistungsbedarf nebeneinander. Die für einen Einsatz verfügbare Energiemenge ist eine eigene Eigenschaft des Speichers. Lesen Sie ihre Beschreibung in Kilowattstunden getrennt von Leistungswerten in Kilowatt. Ein bestimmter Leistungsbedarf stellt eine eigene Anforderung an den Speicher. Die Energiemenge allein bestätigt noch nicht dessen Eignung für eine Last in der gewünschten Höhe. Bei einer idealisierten konstanten Entnahme beschreibt der Quotient aus Energie und Leistung die Dauer. Die Rechnung ist ein Größenvergleich und keine Bewertung einer bestimmten Technik. An eine Batterie können sich verschiedene Wünsche richten. Unterscheiden Sie bei deren Beschreibung zwischen Energieverlagerung in andere Stunden und Unterstützung eines zeitweise hohen Leistungsbedarfs. Beispielhaft ergeben 36 kWh nutzbare Energie bei konstanten 12 kW ohne weitere Verluste drei Stunden. Der vereinfachte Zahlenfall veranschaulicht ausschließlich den Zusammenhang zwischen Energie und Leistung. Die tatsächliche Nutzung kann von einer konstanten Abgabe im vereinfachten Rechenfall abweichen. Deshalb gehören der vorgesehene Betriebsverlauf und die technischen Eigenschaften zur Betrachtung eines Speichersystems, einschließlich seiner Grenzen und der Verluste während des betreffenden Einsatzes.
Ladebedarf und weiteren Ausbau betrachten
Beschreiben Sie einen Ladebereich über Energiemengen und verfügbare Zeiten. Der gewünschte Energiezuwachs ist eine eigene Größe der Ladeaufgabe. Er verbindet den Fahrzeugeinsatz mit dem Aufenthalt am Standort und zählt neben der Zahl vorhandener Ladeplätze zur Betrachtung. Für mehrere Fahrzeuge sind ihre jeweiligen nächsten Einsätze relevant. Die einzelnen Termine erklären, welche zeitlichen Aufgaben hinter einer zusammengefassten Ladeenergiemenge des gesamten Fuhrparks stehen können. Ein tagsüber freier Ladeplatz bedeutet noch keinen gleichzeitigen Fahrzeugbedarf. Die gemeinsame Photovoltaik-Betrachtung verbindet daher den Erzeugungsverlauf mit den nutzbaren Ladezeiten des Fahrzeugeinsatzes. Der vorhandene Betriebsbedarf und eine zusätzliche Ladenutzung können zeitlich zusammentreffen. Die Betrachtung der Versorgung erhält deshalb neben der Ladeenergie auch einen Bezug zum übrigen Standort. Ein bloßes Rechenbeispiel verteilt 40 kWh auf vier Stunden. Ohne weitere Verluste entspricht das durchschnittlich 10 kW, ohne damit eine bestimmte Ladeausstattung als geeignet zu bestätigen. Die mögliche Übertragung hängt von der beteiligten Ausstattung am vorgesehenen Ladeort ab. Den Mittelwert eines idealisierten Beispiels ergänzen deshalb der reale Ladeverlauf und die verfügbaren technischen Möglichkeiten von Fahrzeug, Ladeeinrichtung und der gemeinsam genutzten elektrischen Versorgung.
Für den nächsten Abschnitt zählt das Zusammenwirken der bisherigen und neuen Anlage. Bei vorhandener Photovoltaik gehören die stromerzeugenden Module zum technischen Ausgangspunkt. Zusätzliche Module stehen deshalb im Zusammenhang mit der bisherigen Anlage; eine reine Flächenaddition beschreibt diesen nicht. Die Photovoltaikmodule liefern Gleichstrom. Der Wechselrichter wandelt ihn für die Wechselstromseite der Anlage um. Ein Entwurf führt Bestand und Ergänzung zusammen. Die mögliche Weiterverwendung vorhandener Komponenten braucht dabei eine Beurteilung ihrer Eigenschaften. Ein erster nutzbarer Abschnitt unterscheidet sich vom späteren Gesamtausbau. Neu hinzukommende Aufgaben gehören zum entsprechenden Bauabschnitt. Im Modell entsteht das Ergebnis aus benannten Eingaben. Der Anlagenstandort, die Modulausrichtung und angenommene Verluste sind Beispiele für diese Grundlagen einer Photovoltaik-Ertragsrechnung. Ein höheres Modellergebnis kann auch auf anderen Eingaben statt allein auf einer Anlagenänderung beruhen. Der Vergleich führt die Zahlen daher auf ihre Grundlagen zurück, statt sie ohne Bezug zum berechneten Entwurf und dessen jeweiligen Annahmen gleichzusetzen.